03. September 2026

„Stolz und Vorurteil“ zu Gast in der Botschaft von Griechenland

Open house in der Botschaft von Griechenland in Berlin: Am 1. September 2026 haben wir dort unsere europäische Wanderausstellung „Stolz und Vorurteil – Juden im Blick“ vorgestellt. Ab 2027 reist sie durch Europa. Ein Rückblick auf einen Abend, der uns Hoffnung gemacht hat.

Kunst, Kultur & Gesellschaft
Botschafter Alexandros Papaioannou und JEWLIF-Generalsekretär Andrei Aaron Kovacs lachen vor dem JEWLIF-Roll-up in der Botschaft von Griechenland in Berlin. © JEWLIF
Botschafter Alexandros Papaioannou und Andrei Aaron Kovacs, Generalsekretär von JEWLIF, in der Botschaft von Griechenland in Berlin.

Berlin

Der Gastgeber

Alexandros Papaioannou, Botschafter der Hellenischen Republik in Deutschland, und sein Team haben uns ohne Zögern ihr Haus geöffnet. Was uns berührt hat: wie genau der Botschafter das jüdische Leben in Griechenland und seine Geschichte kennt, und mit welcher Sorgfalt er in seiner Eröffnung darüber gesprochen hat. Ein so warmer und aufrichtiger Empfang tut gut, gerade jetzt, in schwierigen Zeiten für jüdisches Leben in Europa. Das gibt Hoffnung.

Der Abend

Nach der Eröffnung durch den Botschafter begrüßte Andrei Aaron Kovacs, Generalsekretär von JEWLIF, die Gäste. Jonathan Guggenberger, Kurator der Ausstellung, hielt die Keynote. Auf dem Podium sprachen anschließend Dr. Anja Siegemund, Direktorin der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum, Shani Rozanes, Nahost-Expertin der Deutschen Welle und kommissarische Leiterin des Advisory Team on Antisemitism and Israel/Palestinian Territories, Jonathan Guggenberger und Andrei Aaron Kovacs. Shelly Kupferberg, Journalistin und Autorin, moderierte den Abend. Nico Beyer, Regisseur der Kurzfilme in der Ausstellung, war aus Paris per Video zugeschaltet. Die Veranstaltung fand auf Englisch statt.

Der Abend in Bildern

Blick über das Publikum im Atrium der Botschaft von Griechenland auf Botschafter Alexandros Papaioannou am Rednerpult unter der JEWLIF-Projektion. © Julian Rademacher / JEWLIF
Botschafter Alexandros Papaioannou eröffnet den Abend im Atrium der Botschaft.
Andrei Aaron Kovacs, Generalsekretär von JEWLIF, begrüßt die Gäste am Rednerpult. © Julian Rademacher / JEWLIF
Andrei Aaron Kovacs, Generalsekretär von JEWLIF, begrüßt die Gäste.
Kurator Jonathan Guggenberger hält die Keynote unter der JEWLIF-Projektion. © Julian Rademacher / JEWLIF
Kurator Jonathan Guggenberger hält die Keynote.
Moderatorin Shelly Kupferberg mit Mikrofon vor dem Publikum. © Julian Rademacher / JEWLIF
Moderatorin Shelly Kupferberg führt durch den Abend.
Podium an den Stehtischen, darüber Regisseur Nico Beyer per Video aus Paris auf der Leinwand. © Julian Rademacher / JEWLIF
Regisseur Nico Beyer ist aus Paris per Video zugeschaltet.
Das Podium mit Jonathan Guggenberger, Andrei Aaron Kovacs, Dr. Anja Siegemund, Shani Rozanes und Shelly Kupferberg vor dem Publikum. © Julian Rademacher / JEWLIF
Das Podium mit Jonathan Guggenberger, Andrei Aaron Kovacs, Dr. Anja Siegemund, Shani Rozanes und Shelly Kupferberg.
Podiumsgespräch über jüdische Sichtbarkeit in der digitalen Bildkultur, im Hintergrund das JEWLIF-Roll-up. © Julian Rademacher / JEWLIF
Podiumsgespräch über jüdische Sichtbarkeit in der digitalen Bildkultur.
Flyer der JEWLIF-Initiativen und JEWLIF-Kippot auf einem Tisch. © Julian Rademacher / JEWLIF
Informationsmaterial zu den Initiativen von JEWLIF.

Worum es in der Ausstellung geht

„Stolz und Vorurteil – Juden im Blick“ fragt, wer Jüdinnen und Juden zeigt, und wie. Es geht um Darstellung und Selbstdarstellung in der digitalen Bildkultur, um Stereotype in sozialen Medien und in den Bildern generativer KI. Befragt wurden jüdische Content Creator, Künstlerinnen und Künstler sowie Fachleute aus Medienwissenschaft und Kunstkritik. Dazu kommen die Kurzporträts von Nico Beyer aus der Reihe 60sec.mentsh, die Einblick in die jüdische Gegenwart Europas geben.

Die Ausstellung ist eine Kooperation von JEWLIF und der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum. Bis zum 17. November 2026 ist sie in der ehemaligen Frauenempore der Neuen Synagoge Berlin zu sehen. Ab 2027 geht sie als Wanderausstellung auf Reisen durch Europa.

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Danke

Danke an Botschafter Alexandros Papaioannou und sein Team. Danke an unseren Kooperationspartner, die Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum, an Dr. Anja Siegemund und ihr Team. An Jonathan Guggenberger für die Keynote, an Shani Rozanes für ein Podium mit Haltung und an Shelly Kupferberg für eine Moderation, die den ganzen Abend getragen hat. An Nico Beyer, ohne dessen Kurzfilme es diese Ausstellung nicht gäbe, und an sein Filmteam. Und vor allem an die mutigen Protagonist*innen, die vor der Kamera ihre Geschichte erzählen. In diesen Zeiten ist das keine Selbstverständlichkeit.